Weihnachten ist das Fest der Liebe – oft aber auch des Konsums. Doch es geht auch anders: mit kleinen, bewussten Entscheidungen wird die Feiertagszeit zu etwas ganz Besonderem – für dich, deine Liebsten und die Umwelt.

Lichterketten, Kerzen, leuchtende Sterne im Fenster und die Deko am Christbaum zaubern eine märchenhafte Weihnachtsstimmung – und das geht sogar stromsparend und nachhaltig. Setz, wann immer möglich, auf LED-Leuchten und nutze Akkus statt herkömmlicher Batterien. LEDs halten super lange und verbrauchen dabei kaum Energie.

Flackerndes Kerzenlicht ist Hygge pur. Doch was ist eigentlich nicht nachhaltig an Kerzen? Viele bestehen aus Paraffin – einem Nebenprodukt der Erdöl-Raffination, also aus fossilen, knappen Ressourcen. Andere werden aus Stearin hergestellt – meist auf Basis von Palmöl, für das Regenwald gerodet wird.
Nachhaltiger geht’s mit Kerzen aus Sojawachs oder Rapsöl – idealerweise in Bio-Qualität. Oder du greifst zu Bienenwachskerzen – die duften nicht nur toll, sondern sind auch besonders umweltschonend.

Die Nordmanntanne ist der Klassiker unter den Weihnachtsbäumen. Doch nach den Feiertagen landet sie oft vertrocknet im Müll.
Für ein nachhaltigeres Fest bietet sich ein Modell aus Holz an – langlebig, wiederverwendbar und jedes Jahr neu dekorierbar, z. B. mit selbst gebasteltem Schmuck.
Oder wie wäre es mit einer Tanne zum Mieten? Einige Baumschulen verleihen eingepflanzte Bäumchen mit Wurzelballen – die nach dem Fest wieder eingepflanzt werden, statt im Müll zu landen.

Gemeinsam mit den Liebsten schlemmen gehört einfach zu den Feiertagen. Wie wär’s dieses Jahr mit einem tierleidfreien Menü?
Vegetarische oder vegane Gerichte sparen im Vergleich zu Fleisch jede Menge CO₂ – und schmecken richtig gut!
Statt Weihnachtsgans geht zum Beispiel ein herzhafter Nussbraten – serviert mit klassischen Knödeln und Rotkohl. Einfach lecker und nachhaltig.

Nachhaltige Geschenke: Es müssen nicht immer materielle Dinge unter dem Baum liegen. Wie wäre es stattdessen mit einer Spende im Namen der beschenkten Person?
Ob Tierheim, SOS-Kinderdorf, Ärzte ohne Grenzen oder WWF – soziale und ökologische Projekte freuen sich über jede Unterstützung.
Eine schöne Alternative: eine Patenschaft mit persönlicher Note – z. B. für einen Baum oder ein Tier im Tierheim. Das bleibt im Herzen – und macht doppelt Freude.

Kleine und große Tannenzapfen, schöne Zweige und duftendes Tannengrün: Mit etwas Kreativität wird daraus ganz persönliche Weihnachtsdeko.
Besonders schön mit Kindern: Basteln mit Salzteig. Schon die Kleinsten formen daraus individuelle Figuren und Baumschmuck – garantiert einzigartig. Nach dem Aushärten im Ofen sorgt etwas Wasserfarbe und Glitzer für den festlichen Feinschliff.
Auch Papiersterne, Zimtstangen oder getrocknete Orangenscheiben eignen sich perfekt zum Basteln und Dekorieren.

Setz dieses Jahr doch mal auf Geschenke, die sich verbrauchen. Zum Beispiel ein Gutschein für einen Ausflug oder kleine Leckereien aus der Küche.
Ob selbst gemachte Wintermarmelade, Pralinen oder handgesiedete Seife – alles mit Liebe gemacht und von Herzen verschenkt.
Auch beim Verpacken geht’s nachhaltig: Statt Geschenkpapier einfach Zeitung, Stoffreste oder Packpapier nutzen – mit ein bisschen Farbe und Kreativität wird’s richtig schön. Und du sparst jede Menge Müll.

Für viele ist Silvester eines der Highlights des Jahres! Doch oft bleiben Reste, die im Müll landen – genauso wie Deko aus Plastik, die nach ein paar Tagen entsorgt wird. Muss das sein?
Wir zeigen dir, wie du den Jahreswechsel dieses Mal nachhaltig und trotzdem richtig schön feiern kannst.

Apps gegen Food Waste oder Klimawandel? Klar geht das!
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