Videospiele kaufen oder lieber mieten?

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Immer mehr leidenschaftliche Gamer stellen sich die Frage, ob sie nicht viel besser damit fahren würden, künftig Spiele zu mieten als selbst zu kaufen. Es gibt zunehmend Angebote in diese Richtung, die auch speziell für eingefleischte Zocker interessant sein können. Hier erfahren Sie nun, was genau es damit auf sich hat, wann es sich lohnt und was es noch für alternative Möglichkeiten gibt.

Übersicht

Wie funktioniert das Mieten von Videospielen?

Das Ausleihen von Videospielen ist eigentlich nichts Neues. In den klassischen Videotheken konnte man früher neben Filmen auch Games ausleihen. Die modernen Mietangebote funktionieren im Prinzip genauso. Sie mieten Spiele oder auch Konsolen für einen festgelegten Zeitraum für einen verbindlichen Betrag. Heute gibt es hier viele Onlineangebote, bei denen Sie die Videospiele bequem zugeschickt bekommen. In den Einzelheiten unterscheidet sich das Ausleihen von Videospielen dann je nach Anbieter. Man findet allerlei spezielle Angebote wie etwa Flatrates, kostenlose Extras oder spezielle Bonusaktionen.

Wo kann ich Games ausleihen?

Es gibt diverse Anbieter, bei denen man Videospiele ausleihen kann. Wenn es um Spielekonsolen geht, bieten längst auch große Geschäfte wie etwa Mediamarkt eine Mietmöglichkeit an. Ansonsten gibt es vor allem Online Videotheken. Der größte Anbieter innerhalb Deutschlands ist hier verleihshop.de, der zugleich auch mit vielen positiven Bewertungen punktet. Hier können Sie ganz klassisch ohne Abo-Pflicht neben DVDs auch eine große Anzahl PC- und Videospiele sowie die dazugehörigen Konsolen ausleihen. Die Preise liegen beispielsweise bei etwa 2,50 Euro pro Woche für ein Spiel. Das Sortiment umfasst ein breites Angebot an Spielen für die verschiedenen Xbox-, Playstation- und Nintendo-Serien. Das Mieten einer Konsole ist ab etwa 5 Euro pro Woche möglich. Dazu kommen allerdings noch Versandkosten – meistens bis zu einem gewissen Mindestbestellwert.

Die Online-Videothek – alles in einem

Für die großen Netflix-Junkies mag das Ausleihen von Filmen und Serien wohl keine Rolle spielen. Wer allerdings nur gezielt bestimmte Serien oder Dokumentationen schauen möchte, findet hier die passende Möglichkeit. In diesem Fall kann die Online-Videothek von Vorteil sein, da man so einen Account für Spiele und Filme oder Serien nutzen kann. Auf diese Weise kann man eventuell Versandkosten sparen oder auch von Bonusprogrammen profitieren. Außerdem bleibt alles schön übersichtlich.

Welche Vorteile hat das Mieten von Videospielen?

Das hängt natürlich stark von der individuellen Nutzungsart und den eigenen Vorlieben ab. Es gibt sicher viele Gamer, die ein Spiel unbedingt selbst besitzen wollen. Aber auch für die und sogar für Sammler gelten manche Vorteile des Mietens:

  • der Preis: Zunächst einmal ist das Mieten natürlich immer günstiger als das Kaufen. Das mag sich zwar mit der Zeit des Gebrauchs ändern – für alle, die nicht das nötige Kleingeld für die teureren Games haben, ist das Ausleihen aber schlicht die einzige Möglichkeit.
  • das Ausprobieren: Ob brandneu oder alter Klassiker – das Ausleihen von Spielen bietet die einfache und kostengünstige Möglichkeit, es anzuspielen und zu testen. So kann man auch möglichst viele unterschiedliche Spiele zocken.
  • das Entdecken: Vor allem durch das Mieten von Konsolen eröffnet sich die Möglichkeit, Spielerfahrungen zu machen und Games zu entdecken, auf die man andernfalls nie gekommen wäre.
  • gezielte Nostalgie: Wer noch einmal bestimmte alte Spiele durchzocken möchte, kann sich gezielt Konsole und Spiel ausleihen und muss nicht für ein oder zwei Spiele gleich die Konsole kaufen.

Welche Nachteile hat das Ausleihen von Videospielen?

Der Hauptnachteil liegt natürlich darin, dass einem das Spiel nicht gehört. Für viele eingefleischte Gamer ist es wichtig, ein Spiel zu besitzen. Das gilt nicht nur für die Sammler, sondern auch für alle, die sicher sein wollen, spezielle Spiele auch künftig immer spielen zu können. Theoretisch besteht die Gefahr, dass bestimmte Spiele beim Ausleihen irgendwann nicht mehr verfügbar sind. Insbesondere bei Nischenspielen oder nicht allzu populären Games kann es passieren, dass sie aus dem Sortiment der Vermieter verschwinden. Außerdem kann der Preis irgendwann kippen: Wer ein Spiel wirklich lange oder immer wieder zocken will, fährt ab einem bestimmten Punkt natürlich besser mit dem Kauf.

Welche Alternativen gibt es noch?

Eine andere moderne Möglichkeit ist das Cloud Gaming. Hier braucht es nicht einmal mehr eine besondere Hardware, sondern nur eine schnelle Internetverbindung – und ein Abo bei einem der Anbieter. Die Spiele sind hier auf Servern installiert und werden online über diese gespielt. Das bietet den großen Vorteil, auch mit älterer Hardware aktuelle PC-Spiele zocken zu können. Eine andere, eher klassische Möglichkeit ist dagegen das Kaufen von gebrauchten Spielen. Vom privaten Verleih, unter Freunden einmal abgesehen, dürfte dies wohl für viele Gamer eine der am häufigsten genutzten Möglichkeiten sein. Insbesondere auch in Verbindung mit dem Verkauf von eigenen alten Spielen.

Fazit – Was ist nun besser: Videospiele kaufen oder mieten?

Wie wohl nicht anders erwartet, lautet das Fazit: Es kommt darauf an! Für Sammler eröffnet das Ausleihen zwar die Möglichkeit, neue Spiele zu testen, erübrigt sich aber natürlich als Alternative. Wem der Besitz eines Spiels wichtig ist, kommt logischerweise ums Kaufen nicht herum. Wer hingegen in Games zu ersticken meint und ausmisten möchte, für den ist das Mieten von Videospielen genau das Richtige. Für die Minimalisten unter den Gamern ist es ideal. Für alle anderen ist es eine tolle Möglichkeit, die gerade bei Platzmangel Sinn ergibt. Neue Games mieten und ausprobieren, dürfte wohl für viele sinnvoll sein. Man kann ja schließlich trotzdem bestimmte Spiele kaufen – preisbewusst natürlich vor allem gebraucht. Nutzen Sie also einfach alle Möglichkeiten, die zu Ihnen persönlich passen!

Unser Tipp von Profis

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